Maiswurzelbohrer

Informationen zum Maiswurzelbohrer (Stand: Januar 2017)

Nach dem Auftreten des Maiswurzelbohrers im Raum Groß Gerau (2011) und den in Folge angeordneten Quarantänemaßnahmen wurden in den Jahren 2012 und 2013 keine Maiswurzelbohrer mehr gefangen. Die vom PSD-Hessen vollzogenen Ausrottungsstrategien waren erfolgreich!

Auf EU-Ebene wurde beschlossen, den Maiswurzelbohrer aus der Liste der Quarantäneschädlinge zu streichen, da er bereits in vielen Ländern auftritt. Damit wird dieser Käfer nun nicht mehr staatlich geregelt, d.h. bei Befall werden keine Quarantänemaßnahmen mehr eingeleitet.

Auf freiwilliger Basis sollte jedoch allgemein in Hessen, insbesondere auch auf Wildäsungsflächen, weiterhin eine Fruchtfolge eingehalten werden, damit der Maiswurzelbohrer auch in Zukunft keine Chance mehr hat. Eine Auswahl von Deckungspflanzen mit  Ansaatmischungen für Wildäsungsflächen als Alternative zu Mais finden Sie hier.

Ein Plan der ehemaligen Befalls- und Sicherheitszonen, sowie eine tabellarischen Aufstellung der Auflagen bzw. der Möglichkeiten des Maisanbaues, wie sie bis einschließlich September 2013 in Befalls- und Sicherheitszone galten, findet sich hier.


Biologie des Westlichen Maiswurzelbohrers

Informationen zur Biologie des Maiswurzelbohrers sowie zu aktuellen Forschungsergebnissen  bieten folgende Internetseiten:

Website des Julius-Kühn-Institutes (JKI)
Forschungsergebnisse zum Maiswurzelbohrer