Moos

Schadbild

Im Rasen entwickelt sich feinfiedriges Moos, so dass es vor allem in schattigen und feuchten Bereichen zu regelrechten Moospolstern kommt.

In Extremfällen sind vor lauter Moos kaum noch Rasengräser zu finden.

 

Ursache

Für die Vermoosung ist i.d.R. das Zusammenwirken mehrerer Faktoren verantwortlich. Moos wird in erster Linie dort auftreten, wo das Wachstum der Rasengräser behindert ist, und sich außerdem Feuchtigkeit lange hält.

Zu nennen sind:

  • Schatten durch Bäume, Sträucher und Gebäude
  • Bodenverdichtung
  • zu tiefer Rasenschnitt
  • Rasenverfilzung durch absterbendes Mähgut
  • Nährstoffmangel.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Ab März/April kann vorhandenes Moos mit einem Eisenrechen oder einem Vertikutiergerät vorsichtig aus dem Rasen entfernt werden. Bei stärkerer Vermoosung ist es ratsam, dies in zwei Arbeitsgängen zu erledigen.

Zur direkten Moosvernichtung bietet der Handel verschiedene Präparate an. Es gibt reine Moosvernichter zum Spritzen bzw. Gießen und Dünger mit Moosvernichter zum Streuen.

Außerdem bietet der Handel vermehrt Eisen-II-Sulfat als Rasendünger an. Diese Produkte dienen aber in erster Linie der Moosvernichtung und nur in Ausnahmefällen tatsächlich einer notwendigen Eisenversorgung der Böden.

Eine langfristige Bekämpfungwirkung ist mit den verschiedenen Moosvernichtern allerdings nicht zu erreichen.

Pflanzenschutzmittel
  • Floranid Rasendünger gegen Unkraut + Moos (Eisen-II-sulfat + Dicamba + 2,4-D)