Fraßschäden

Schadbild

An Blättern und Blüten sind unterschiedliche Fraßschäden (Skelettierfraß, Lochfraß, Fensterfraß) zu finden. Häufig werden die Pflanzen auch durch den Kot der Schädlinge verschmutzt.

 

Schädling

An Stauden und Sommerblumen sind Fraßschäden durch Schmettlingsraupen, Blattwespenlarven oder Blattkäfer eher selten.

Chrysanthemen und Tagetes, aber auch an anderen Sommerblumen und Stauden zeigen im Sommer und Herbst gelegentlich Befall mit den grünen oder grau-braunen Eulenraupen.

Im Frühjahr ist das rote Lilienhähnchen häufig an Lilien und Kaiserkrone anzutreffen und die Blätter der Bergenie und anderer immergrüner Stauden werden gern vom Dickmaulrüssler gefressen.

Die Unterscheidung der einzelnen Schädlinge ist nicht ganz einfach, zumal häufig nur ihre Larven gefunden werden.

Bei Bedarf kann man sich an die Pflanzenschutzberatungsstellen wenden.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Prinzipiell ließen sich die meisten beißenden Insekten durch Kulturschutznetze von den Pflanzen abhalten. Bei Gemüsepflanzen wirkt dieses physikalische Verfahren meist sehr gut. Einzelne Blumen lassen sich aber nur schlecht mit Netz abdecken. Außerdem beeinträchtigt die Netzabdeckung den Zierwert der Blumen im Garten erheblich.

Die Bekämpfung beißender Insekten mit Pflanzenschutzmitteln ist schwierig, zumal diese meist nur gegen junge Larven wirken, die aber häufig nicht rechtzeitig erkannt werden.

Pflanzenschutzmittel
  • Bio-Schädlingsfrei Neem (Azadirachtin)
  • Bio Insekten-frei Neem (Azadirachtin)
  • Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Zierpflanzen oder Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Gemüse (Acetamiprid)