Unkrautbekämpfung im Garten

Braunelle, ein typisches Rasenunkraut mit blauer Blüte
Braunelle im Rasen
Gunderman oder Gundelrebe, ein tyisches Rasenunkraut mit blauer Blüte
Gundermann im Rasen

Im Garten erfolgt die Unkrautbekämpung meist mechanisch, d.h. es wird gejätet, gehackt, gerupft oder aus Fugen gekratzt.

Da diese Methode aber mühsam sind und wenig rückenschonend, bietet der Gartenfachhandel auch eine Vielzahl von chemischen Unkrautvernichtern an. Diese Produkte sind nicht universell einsetzbar, sondern nur in den in der Gebrauchsanleitung aufgeführten Anwendungsgebieten. Außerdem ist zu beachten, dass der Einsatz von Herbiziden nicht ganz unproblematisch ist, da die Mittel neben den Unkräutern auch die mitbehandelten Kulturpflanzen schädigen können. 

Folgende Einsatzbereiche für Herbizide können im Garten unterschieden werden:

a) chemische Unkrautbekämpfung auf Rasenflächen

Die Anwendung von Rasenherbiziden ist relativ unproblematisch mit Spritze oder Gießkanne möglich. Außerdem gibt es noch Dünger mit Rasenunkrautvernichter.
Nähere Hinweise und geeignete Präparate sind in der Rubrik Rasen zu finden.

Unerlaubte Bekämpfung von Unkräutern mit Salz
Unerlaubte Bekämpfung von Unkräutern mit Salz

b) Chemische Unkrautbekämpfung auf Wegen und Plätzen

Grundsätzlich ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zur Bekämpfung von Unkrautbewuchs auf Terrassen, Wegen, auf Autostellplätzen und anderen befestigten Flächen rund um Haus- und Garten, gemäß § 12 (2) Pflanzenschutzgesetz verboten. Auf Terrassen, Wegen, PKW-Abstellplätzen und ähnlichen Flächen kann unerwünschter Bewuchs entweder mechanisch (z.B. mit Fugenkratzer, hartborstigem Besen) oder mit Hilfe von Brennern thermisch oder mit einem Hochdruckreiniger entfernt werden. Die Verwendung so genannter Steinreiniger ist zur Unkrautbekämpfung nicht erlaubt, sie sind allerdings zur Grünbelagsentfernung wie Algen und Flechten erlaubt. Zur Unkrautbekämpfung sind auch Hausmittel wie Salz, Essig, Säuren oder andere Substanzen verboten.