Unkraut- und Ungraskontrolle in Leguminosen

Stand: 15.03.2019
Die Leguminosenbestände sollten unkraut- und ungrasfrei gehalten werden, da Fremdbesatz die Erntefeuchtigkeit erhöht und den Drusch erschwert.
Zur Unkrautbekämpfung stehen nur wenige Herbizide zur Verfügung.

In Futtererbsen und Ackerbohnen empfiehlt sich die Kombination aus Centium 36 CS (0,2) + Bandur (3,0) im Voraufauflauf (sofern auch Windenknöterich auftritt) (bis 5 Tage nach der Saat). Nicht in Saatgutvermehrungen.

In Lupinen sind nur Vorauflauf-Präparate zugelassen. Ausschließlich in Gelben Lupinen kann Lentagran WP ab dem 3-Blattstadium der Lupinen gegen Weißen Gänsefuß, Klettenlabkraut, Nachtschatten u.a. Unkräuter eingesetzt werden.

Die Sojabohne wird vor allem in Südhessen angebaut. Zur Unkrautbekämpfung stehen Präparate für den Vor- und Nachauflauf nach Art. 51 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 zur Verfügung.

 

*Auflagen zu Stomp aqua und Boxer beachten (anklicken)


Weitere Hinweise verbergen sich hinter den folgenden Links:

Präparate und Tankmischungen zur Unkrautkontrolle in Körnerleguminosen

Präparate zur Ungraskontrolle in Körnerleguminosen