Verpackungsholzkontrolle für bestimmte Warenimporte aus China ab dem 1. April 2013

Mit Lieferungen, vor allem von Granit, aber auch anderen Waren, besteht eine akute Gefahr, dass der Asiatische Laubholzbockkäfer in die EU eingeschleppt wird. In einzelnen Ländern ist dies schon geschehen. Um der weiteren Einschleppung vorzubeugen hat die EU deshalb mit dem Durchführungsbeschluss 2013/92/EU festgelegt, dass ab dem 1. April 2013 Waren mit den KN-Codes Nummern 2514 00 00,  2515,  2516,  6801 00 00, 6802, 6803 00, 6908 und 7210 besonders intensiv untersucht werden müssen.

Die Untersuchungen können zum Einen an der EU-Einlassstelle, z.B. den Häfen in Rotterdam, Antwerpen, Hamburg oder Bremerhafen, erfolgen. Zum anderen besteht die Möglichkeit das Verpackungsholz im Landesinneren am "Bestimmungsort" zu kontrollieren.

 

Was ist zu beachten, wenn die Kontrolle am Bestimmungsort in Hessen durchgeführt werden soll?

Registrierung
Die importierende Firma muss sich beim Regierungspräsidium Gießen- Pflanzenschutzdienst registrieren lassen und es muss im Antrag ein Bestimmungsort festgelegt werden, an dem das Verpackungsholz durch die Außendienstmitarbeiter des Pflanzenschutzdiensts beschaut werden kann.

Das Antragsformular Registrierung eines Betriebes als Bestimmungsort zur Durchführung von pflanzengesundheitlichen Importkontrollen bei Verpackungsholz für bestimmte Waren aus der VR-China können Sie hier herunterladen

 

Antragsformular

 

Beantragung der Beschau

Die "pflanzengesundheitliche Importkontrolle" ist über das Internetportal www.pgz-online.de zu beantragen. Nach dem Login in dieses Programm können Sie Ihren Antrag beim Hessischen Pflanzenschutzdienst stellen.
Entgegen der bisherigen Vorgehensweise bei Verpackungsholzkontrollen ist für die genannten KN-Codes ein Sonderverfahren erforderlich.
Eine ausführliche Anleitung finden Sie in dem entsprechenden PDF-Dokument.

Anleitung zur Anmeldung von Verpackungsholz aus China zur Kontrolle am Bestimmungsort