Miniermotte

Schadbild

In den Blättern verschiedener Laubgehölze entstehen direkt unter der Blatthaut Fraßgänge von geschlängelter oder auch unregelmäßiger Form. Diese Blattminen erscheinen blass-grau oder braun. Öffnet man sie, so findet man in einigen Fällen die kleinen Larven und vor allem die Kotkrümel dieser Tiere. Der bekanntesten Vertreter dieser Schädlingsgruppe sind die Kastanienminiermotte und die Wacholder- und Thujaminiermotte. Neben den Miniermotten können auch Minierfliegen ähnliche Schäden verursachen.

 

Aesculus Miniermotte - Schadbild

Aesculus Miniermotte - Larve

Aesculus Miniermotte - Falter

Ulmus Miniermotte - Schadbild

Prunus laurocerasus Schlangenminiermotte - Schadbild

Syringa Miniermotte - Schadbild

Quercus Miniermotte - Schadbild

Juniperus Miniermotte - Schadbild

Schädling

Die kleinen und meist unscheinbaren Miniermotten gehören zu den Schmetterlingen, deren Larven sich vom Blattgewebe, das sich zwischen der Ober- und Unterhaut befindet ernähren.

Die Verpuppung erfolgt je nach Art in einem Kokon an der Pflanze oder im Boden.

Bekämpfung

Derzeit stehen keine geeigneten Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Wanzen an Ziergehölzen zur Verfügung.

Wer sich über alle zugelassenen Pflanzenschutzmittel informieren möchte, kann die Recherchemöglichkeiten der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nutzen.

 

Zur Eindämmung der Miniermotten muss ganzjährig das Laub der befallenen Bäume gesammelt werden. Um die darin befindlich Puppen und Larven der Miniermotte abzutöten, muss das Laub vernichtet werden. Auf diese Weise kann der Befall erheblich reduziert werden. Nützlinge wie Schlupfwespen und Vögel tragen zur einer Befallsminderung bei.